| städtisches Abbaupaket: vpod-Kaktus an Stadt Zürich |
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| Geschrieben von: Hans Gurtner |
| Montag, den 07. Februar 2011 um 07:30 Uhr |
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Aufgrund der fehlenden Steuereinnahmen der Banken – diese zahlen zwar weiterhin Boni aber keine Steuern – will die Stadt Zürich sparen. Obwohl sie nach wie vor finanziell auf soliden Beinen steht. Betroffen sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Altersheime, die Kinderkrippen, Projekte wie das Kongresshaus oder das neue Fussballstadion, der öffentliche Dienst im Generellen sowie die städtischen Angestellten. Sie erhalten ausser der Teuerung keine Lohnerhöhungen – der Bezug der Lunch-Checks – eine fürs lokale Gastgewerbe wichtige Errungenschaft – wurde bereits gestrichen. Aufgrund steigender Lohnnebenkosten und Krankenkassenprämien droht den Angestellten und deren Familien ein massiver Reallohnverlust – ein weiteres Mosaikstück im Umverteilungsprozess von unten nach oben. Die sinkende Kaufkraft einer Vielzahl von Leuten gefährdet den wirtschaftlichen Aufschwung in Zürich. Am 16. Und 23. März beschliesst der Gemeinderat der Stadt Zürich das Budget 2011. Die schlimmsten Auswirkungen können somit immer noch verhindert werden. Weitere Protestaktionen der städtischen Angestellten bis zu diesem Zeitpunkt sollen der Bevölkerung den Wert des öffentlichen Dienstes aufzeigen und für eine verantwortungsbewusste Finanzpolitik im Sinne der Bevölkerung der Stadt Zürich plädieren. Höhepunkt der Kampagne „Zürich steht still“ ist die öffentliche Kundgebung „für einen starken Service public“ am 9. März 2011. Als einzige Arbeitgeberin weit und breit will die Stadt Zürich ihre über 24‘000 Angestellten mit eine Nullrunde bei den Löhnen und einem Reallohnverlust infolge der Streichung der Reka- und Lunch-Checks bestrafen. Dafür erhält sie den vpod-Kaktus 2011.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Februar 2011 um 13:05 Uhr |



