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Petition Pikettdienst fair entschädigen |
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Samstag, den 25. Februar 2012 um 22:00 Uhr |
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17.02.12
Vom 1. April an erhalten auch die die Angestellten von ewz und VBZ keinen zusätzlichen freien Halbtag mehr für den Pikettdienst an den Betriebsferientagen. Sie haben beschlossen, sich für die eine Revision des Stadtratsbeschlusses 1319/2007 einzusetzen.
Die städtischen Angestellten leisten Pikettdienst als 'Präsenzzeit am Arbeitsort' oder als 'Bereitschaftsdienst am Wohnort'. In den Dienstabteilungen der Stadt Zürich kommen verschiedene Formen von Pikettdienst vor, seit 2007 ist die Frage der Entschädigung für geleisteten Pikettdienst im Stadtratsbeschluss 1319/2007 geregelt.
Neben einer monetären Entschädigung wird der Pikettdienst pro Arbeitswoche mit einem zusätzlichen freien Halbtag kompensiert. Jeder Pikettdienst an einem gesetzlichen Feiertag wird gemäss StRB. 1319 ebenfalls mit einem zusätzlichen freien Halbtag kompensiert. VBZ und ewz haben in den vergangenen Jahren auch den Pikettdienst an den Betriebsferientagen mit einem zusätzlichen freien Halbtag kompensiert, was die Disposition der Pikettdienst vereinfacht hat, weil ein Anreiz für die freiwillige Übernahme eines Bereitschaftsdienstes am Wohnort bestanden hat. Per 1. April schaffen auch die beiden letzten Dienstabteilungen diese sinnvolle Regelung ab. Sinnvoll umso mehr, weil es sich bei den Betriebsferientagen um vorgeholte Ferientage handelt, für welche die städtischen Angestellten wöchentlich eine Stunde mehr arbeiten als die Regelarbeitszeit vorgibt (41-Stunden-Woche).
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. Februar 2012 um 23:56 Uhr |
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Stadtrat hält sein Versprechen |
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Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 11:41 Uhr |
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Stadtrat hält sein Versprechen – Lohnsumme soll um 1,7% steigen
27.09.11
VON: DURI BEER 
Der Zürcher Stadtrat hält sein Versprechen, das er am 7. April anlässlich der vpod-Aktion „Wirf dein ZBG“ gegenüber Tele Züri abgegeben hat. Er will den diesjährigen Lohnstopp kompensieren: 1,7% der Lohnsumme will er dafür aufwenden, 0,7% mehr als ursprünglich geplant: 0,5% mittels genereller Lohnerhöhung (Erhöhung der Sockelbeiträge) und 1,2% steht für die Lohnmatrix zur Verfügung. Zusätzlich rechnet der Stadtrat mit einer Teuerung von 0,9%, die ebenfalls ausgeglichen wird.
Keine Lohnerhöhungen, keine Lunch- und Reka-Checks, keine Weiterbildungen und keine neuen Stellen. Die städtischen Angestellten mussten in der letzten Budgetdebatte mit über 60 Millionen Franken einen hohen Preis für die Profilierung der Abbau-Allianz im Schlepptau der SVP bezahlen. Der daraus resultierte Schaden für die Stadt ist enorm. Immerhin wurden die Verpflegungspauschalen/ Lunch-Checks dank des Widerstands des Personals wieder eingeführt. Nun soll auch der Lohnstopp kompensiert werden, damit die Stadt Zürich als Arbeitgeberin attraktiv bleiben und im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen kann.
Generelle Lohnerhöhung: + 0,5% der Lohnsumme für die Erhöhung der Funktionsstufen
Individuelle Lohnerhöhung: +1,2% der Lohnsumme für die Lohnmatrix
Teuerungsausgleich: + 0,9% gemäss Februarindex
Am Lohnsystem SLS-plus will der Stadtrat grundsätzlich festhalten und sieht keine Alternative zu den bestehenden Ziel- und Beurteilungsgesprächen. Das System habe sich bewährt und erfülle die Erwartungen. Allerdings haben über 3500 städtische Angestellte im April die Petition „Stopp ZBG“ unterschrieben (www.stopp-zbg.ch).
Duri Beer, vpod Regionalsekretär Zürich 078 89 79 333
Canan Taktak, vpod Regionalsekretärin Zürich 079 225 98 26 |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. Februar 2012 um 23:55 Uhr |
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Montag, den 10. Oktober 2011 um 22:10 Uhr |
Erfolgreicher Signaltag des Gesundheitspersonals: «Wir sind sauer!»
22.09.11
VON: BALTHASAR GLÄTTLI
30'000 Zitronen auf dem Berner Bahnhofplatz
Fotos und weitere Informationen für Medienschaffende auf www.wir-sind-sauer.ch/medien
Unter dem Motto «Wir sind sauer!» alarmierte heute das Gesundheitspersonal der 14 wichtigen Personalverbände des Gesundheitswesens die Öffentlichkeit mit einem nationalen Signaltag. Mit unzähligen regionalen Aktivitäten drückten Tausende ihren Ärger über die belastende Arbeitssituation aus und riefen Öffentlichkeit und Politik zum Handeln auf. Auf dem Bahnhofplatz in Bern deponierten Spitalangestellte aus der ganzen Schweiz während der Parlamentssession 30'000 Zitronen. Das Gesundheitspersonal warnt vor einer akuten Gefährdung der Patientensicherheit, denn die neue DRG-Spitalfinanzierung wird die kritische Arbeitssituation zusätzlich verschärfen.
Der heutige nationale Signaltag zeigte deutlich: Das Gesundheitspersonal ist sauer, und es will die problematischen Arbeitsbedingungen nicht mehr länger akzeptieren. Tausende von Gesundheitsangestellten machten mit unzähligen regionalen Aktivitäten ihrem Ärger Luft und appellierten an Öffentlichkeit und Politik, endlich für faire Arbeitsbedingungen zu sorgen. Vor allem fordern sie bei der geplanten Einführung der neuen DRG-Spitalfinanzierung flankierende Massnahmen zum Schutz der Löhne und der Arbeitsbedingungen.
Auf dem Berner Bahnhofplatz deponierten Spitalangestellte aus der ganzen Schweiz unter dem Motto «Wir sind sauer!» 30'000 Zitronen. Mit dieser spektakulären Aktion während der Parlamentssession erinnern die Pflegefachpersonen, Hebammen, SpitalärztInnen, LogopädInnen und anderen Angestellten aus dem Gesundheitswesen an die vor zwei Jahren von 30'000 Gesundheitsfachleuten unterzeichnete Petition «Es braucht flankierende Massnahmen für PatientInnen und Personal!», die bisher von der Politik vollständig ignoriert worden ist.
In mehreren Städten wurden an Spitälern zitronengelbe Fahnen angebracht, in Basel findet ein Zitronen-Flashmob statt, in der Waadt werden Personalversammlungen durchgeführt und in Zürich organisiert das Personal eine Aktion auf der Rathausbrücke. Schweizweit trugen und tragen Zehntausende von Angestellten während der Arbeit einen Anstecker mit Zitronensujet.
«Der Leidensdruck des Gesundheitspersonals ist hoch. Trotzdem übersteigt diese breite Beteiligung unsere Erwartungen noch», kommentiert Beat Ringger vom Verband des Personals Öffentlicher Dienste VPOD den Signaltag. «Das Gesundheitspersonal erwartet jetzt von der Politik und vom Bundesamt für Gesundheit konkrete Schritte, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern», sagt Rosmarie Glauser vom Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte VSAO. Ansonsten seien weitere Aktionen nötig, denn eine Verschärfung der kritischen Arbeitssituation führe zu einer Gefährdung der Patientensicherheit. Und Elvira Nussbaumer vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK macht deutlich: «Wir wehren uns dagegen, dass die neue DRG-Spitalfinanzierung auf dem Buckel des Personals und der Patientensicherheit eingeführt wird.»
Kontakt für Auskünfte:
Rosmarie Glauser, Politische Sekretärin VSAO Schweiz, Tel 079 688 86 57
Beat Ringger, Zentralsekretär vpod, Tel 079 339 87 76
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 25. Februar 2012 um 23:49 Uhr |
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EINMALZULAGEN-SKANDAL. VPOD FORDERT ABSCHAFFUNG DES SOGENANNTEN LEISTUNGSLOHNS BEIM KANTON ZÜRICH |
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Sonntag, den 10. Juli 2011 um 19:09 Uhr |
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VON: BRIGITTE GÜGLER
Der heute publizierte Bericht des Regierungsrats über die Verteilung der Einmalzulagen unter den Mitarbeitenden des Kantons per 2010 zeigt dasselbe Bild wie für das Jahr 2009 (vgl. Antwort des Regierungsrats auf KR-Nr. 156/2010): Das männliche Kader profitiert vom sogenannten Leistungslohn, Frauen und Mitarbeitende in tieferen Lohnklassen haben das Nachsehen. Ohne Bildungsdirektion, die mit ihrem überproportional hohen Frauenanteil das Problem verschleiert, haben lediglich 10 % der beim Kanton beschäftigten Frauen gegenüber 15 % der Männer eine Einmalzulage erhalten. Dazu kommt: Je höher die Lohnklasse der Mitarbeitenden, umso grösser die Chance auf die Einmalzulage (LK 1 – 10: 5 % der Mitarbeitenden, LK 11 – 20: 14 % der Mitar beitenden, LK 21 – 29: 19 % der Mitarbeitenden). Mit steigender Lohnklasse erhielten zudem mehr Männer als Frauen eine Einmalzulage.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. November 2011 um 00:10 Uhr |
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