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28.01.2012 15:02:33
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Stadtrat hält sein Versprechen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 11:41 Uhr

Stadtrat hält sein Versprechen – Lohnsumme soll um 1,7% steigen

VON: DURI BEER     

 

27.09.11

 

Der Zürcher Stadtrat hält sein Versprechen, das er am 7. April anlässlich der vpod-Aktion „Wirf dein ZBG“ gegenüber Tele Züri abgegeben hat. Er will den diesjährigen Lohnstopp kompensieren: 1,7% der Lohnsumme will er dafür aufwenden, 0,7% mehr als ursprünglich geplant: 0,5% mittels genereller Lohnerhöhung (Erhöhung der Sockelbeiträge) und 1,2% steht für die Lohnmatrix zur Verfügung. Zusätzlich rechnet der Stadtrat mit einer Teuerung von 0,9%, die ebenfalls ausgeglichen wird.

Keine Lohnerhöhungen, keine Lunch- und Reka-Checks, keine Weiterbildungen und keine neuen Stellen. Die städtischen Angestellten mussten in der letzten Budgetdebatte mit über 60 Millionen Franken einen hohen Preis für die Profilierung der Abbau-Allianz im Schlepptau der SVP bezahlen. Der daraus resultierte Schaden für die Stadt ist enorm. Immerhin wurden die Verpflegungspauschalen/ Lunch-Checks dank des Widerstands des Personals wieder eingeführt. Nun soll auch der Lohnstopp kompensiert werden, damit die Stadt Zürich als Arbeitgeberin attraktiv bleiben und im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen kann.

Generelle Lohnerhöhung:    + 0,5%  der Lohnsumme für die Erhöhung der Funktionsstufen

Individuelle Lohnerhöhung: +1,2%  der Lohnsumme für die Lohnmatrix

Teuerungsausgleich:            + 0,9%  gemäss Februarindex

Am Lohnsystem SLS-plus will der Stadtrat grundsätzlich festhalten und sieht keine Alternative zu den bestehenden Ziel- und Beurteilungsgesprächen. Das System habe sich bewährt und erfülle die Erwartungen. Allerdings haben über 3500 städtische Angestellte im April die Petition „Stopp ZBG“ unterschrieben (www.stopp-zbg.ch).

Duri Beer, vpod Regionalsekretär Zürich 078 89 79 333

Canan Taktak, vpod Regionalsekretärin Zürich 079 225 98 26

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. November 2011 um 00:02 Uhr
 
Wir sind sauer! PDF Drucken E-Mail
Montag, den 10. Oktober 2011 um 22:10 Uhr

 

Erfolgreicher Signaltag des Gesundheitspersonals: «Wir sind sauer!»

 

22.09.11

VON: BALTHASAR GLÄTTLI

30'000 Zitronen auf dem Berner Bahnhofplatz

Fotos und weitere Informationen für Medienschaffende auf
www.wir-sind-sauer.ch/medien

Unter dem Motto «Wir sind sauer!» alarmierte heute das Gesundheitspersonal der 14 wichtigen Personalverbände des Gesundheitswesens die Öffentlichkeit mit einem nationalen Signaltag. Mit unzähligen regionalen Aktivitäten drückten Tausende ihren Ärger über die belastende Arbeitssituation aus und riefen Öffentlichkeit und Politik zum Handeln auf. Auf dem Bahnhofplatz in Bern deponierten Spitalangestellte aus der ganzen Schweiz während der Parlamentssession 30'000 Zitronen. Das Gesundheitspersonal warnt vor einer akuten Gefährdung der Patientensicherheit, denn die neue DRG-Spitalfinanzierung wird die kritische Arbeitssituation zusätzlich verschärfen.

Der heutige nationale Signaltag zeigte deutlich: Das Gesundheitspersonal ist sauer, und es will die problematischen Arbeitsbedingungen nicht mehr länger akzeptieren. Tausende von Gesundheitsangestellten machten mit unzähligen regionalen Aktivitäten ihrem Ärger Luft und appellierten an Öffentlichkeit und Politik, endlich für faire Arbeitsbedingungen zu sorgen. Vor allem fordern sie bei der geplanten Einführung der neuen DRG-Spitalfinanzierung flankierende Massnahmen zum Schutz der Löhne und der Arbeitsbedingungen.

Auf dem Berner Bahnhofplatz deponierten Spitalangestellte aus der ganzen Schweiz  unter dem Motto «Wir sind sauer!» 30'000 Zitronen. Mit dieser spektakulären Aktion während der Parlamentssession erinnern die Pflegefachpersonen, Hebammen, SpitalärztInnen, LogopädInnen und anderen Angestellten aus dem Gesundheitswesen an die vor zwei Jahren von 30'000 Gesundheitsfachleuten  unterzeichnete Petition «Es braucht flankierende Massnahmen für PatientInnen und Personal!», die bisher von der Politik vollständig ignoriert worden ist.  

In mehreren Städten wurden an Spitälern zitronengelbe Fahnen angebracht, in Basel findet ein Zitronen-Flashmob statt, in der Waadt werden Personalversammlungen durchgeführt und in Zürich organisiert das Personal eine Aktion auf der Rathausbrücke. Schweizweit trugen und tragen Zehntausende von Angestellten während der Arbeit einen Anstecker mit Zitronensujet.

«Der Leidensdruck des Gesundheitspersonals ist hoch. Trotzdem übersteigt diese breite Beteiligung unsere Erwartungen noch», kommentiert Beat Ringger vom Verband des Personals Öffentlicher Dienste VPOD den Signaltag. «Das Gesundheitspersonal erwartet jetzt von der Politik und vom Bundesamt für Gesundheit konkrete Schritte, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern», sagt Rosmarie Glauser vom Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte VSAO. Ansonsten seien weitere Aktionen nötig, denn eine Verschärfung der kritischen Arbeitssituation führe zu einer Gefährdung der Patientensicherheit. Und Elvira Nussbaumer vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK macht deutlich: «Wir wehren uns dagegen, dass die neue DRG-Spitalfinanzierung auf dem Buckel des Personals und der Patientensicherheit eingeführt wird.»

Kontakt für Auskünfte:
Rosmarie Glauser, Politische Sekretärin VSAO Schweiz, Tel 079 688 86 57
Beat Ringger, Zentralsekretär vpod, Tel 079 339 87 76


 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. November 2011 um 00:03 Uhr
 
EINMALZULAGEN-SKANDAL. VPOD FORDERT ABSCHAFFUNG DES SOGENANNTEN LEISTUNGSLOHNS BEIM KANTON ZÜRICH PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. Juli 2011 um 19:09 Uhr

 

VON: BRIGITTE GÜGLER 

Der heute publizierte Bericht des Regierungsrats über die Verteilung der Einmalzulagen unter den Mitarbeitenden des Kantons per 2010 zeigt dasselbe Bild wie für das Jahr 2009 (vgl. Antwort des Regierungsrats auf KR-Nr. 156/2010): Das männliche Kader profitiert vom sogenannten Leistungslohn, Frauen und Mitarbeitende in tieferen Lohnklassen haben das Nachsehen. Ohne Bildungsdirektion, die mit ihrem überproportional hohen Frauenanteil das Problem verschleiert, haben lediglich 10 % der beim Kanton beschäftigten Frauen gegenüber 15 % der Männer eine Einmalzulage erhalten. Dazu kommt: Je höher die Lohnklasse der Mitarbeitenden, umso grösser die Chance auf die Einmalzulage (LK 1 – 10: 5 % der Mitarbeitenden, LK 11 – 20: 14 % der Mitar beitenden, LK 21 – 29: 19 % der Mitarbeitenden). Mit steigender Lohnklasse erhielten zudem mehr Männer als Frauen eine Einmalzulage.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. November 2011 um 00:10 Uhr
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ERFOLG FÜR DEN VPOD: AM 1. JULI TRITT IN BERN DER NEUE KANTONALE GAV IN KRAFT PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. Juli 2011 um 18:44 Uhr

 VON: CHRISTOPH SCHLATTER

Seit dem Jahr 2002 gibt es im Kanton Bern einen kantonalen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für alle Nahverkehrsbetriebe. Diesen kantonalen Vertrag führt der VPOD gemeinsam mit den Gewerkschaften SEV und syndicom.

Per 1. Juli 2011 wird der Berner GAV erneuert und ersetzt den bisherigen Vertrag aus dem Jahre 2007. Die Unternehmungen müssen künftig höhere Durchschnittslöhne im Fahrdienst einhalten. In der Agglomeration Bern beträgt die Mindest-Durchschnittsentschädigung Fr. 80'000.-im Jahr, bis spätestens am 1. Januar 2013 müssen Fr. 81'600.- erreicht werden.

Gemäss Berner GAV müssen alle Betriebe die 41-Stunden-Woche einhalten. In den Städten Bern und Biel müssen zusätzliche Arbeitszeitentlastungen gewährt werden. Im betrieblichen GAV für Bernmobil haben wir bereits vor Jahren die 40-Stunden-Woche durchgesetzt.

Weiter regelt der kantonale GAV die Pflicht, dass bei einer Ausschreibung die neue Firma das bestehende Personal übernehmen und Besitzstand garantieren muss.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. November 2011 um 00:05 Uhr
 
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